Endlich! Unsere Blumenprofis packen aus: Was man(n) am Valentinstag nicht tun sollte.
Geschrieben am 7. Februar 2016 von Evelin Gander
Endlich! Unsere Blumenprofis packen aus: Was man(n) am Valentinstag nicht tun sollte.

Geschäftemacherei oder Tag der Liebenden? Man mag davon halten was man will. Auf jeden Fall ist der Valentinstag nicht etwa von tüchtigen Wirtschaftstreibenden erfunden worden, sondern geht auf den Hl. Valentin zurück, der sich dem römischen Kaiser widersetzte, indem er Liebespaare nach christlichem Ritus getraut und sie mit frischen Blumen aus seinem Garten beschenkt haben soll. Deshalb  beschenken sich Verliebte gegenseitig vor allem mit Blumen.

Ihr denkt, irgend ein paar Blumen zum Valentinstag passen immer, und da kann man nichts falsch machen? Falsch gedacht!

Man sollte keine gelben Nelken schenken! Bekanntlich sagen Blumen mehr als tausend Worte und in diesem Fall würde es bedeuten: „Ich mag dich nicht“. Wird man von jemandem mit Narzissen beschenkt, der die Blumensprache kennt, ist das kein Grund zur Freude, denn er möchte damit ausdrücken: „Du bist ganz schön eitel und egoistisch!“ Einen Kaktus zu verschenken ist auch keine gute Idee, es kommt einer Beleidigung gleich, weiß Claudia vom „Claudias BlumenSchmuck“ zu berichten. Rote Rosen hingegen stehen natürlich für Liebe, je dunkler das rot, desto leidenschaftlicher und feuriger die Gefühle, für zarte Liebesbande empfehlen sich rosa Rosen.

Man sollte nicht glauben, mit einem schnell im Supermarkt billige gekauften, weil billigst produzierten Blumenstrauß Herzen erobern zu können. Dann schon lieber eine einzelne edle Rose vom  Floristen. Bei „Claudias Blumenschmuck“ gibt es auch andere prächtige Blumen – auch aus Österreich – in vielen Farben und Formen und gleich die passenden Herzanhänger dazu. Wie wär’s mit herzförmig gepflanzten Rosen im Korb oder mit einem bunten Frühlingsstrauß aus Freesien, Ginster und Ranunkel – Fresien stehen für zärtliche Verbundenheit, Ginster symbolisiert zugleich Sünde und Erlösung und letztere bedeutet immerhin „Du bist zauberhaft!“ – in Herzform gebunden?

Man sollte auf die meisten alten Hausmittel vergessen, will man sich länger an den Schnittblumen erfreuen. Eine Aspirintablette, Zucker oder eine Centmünze ins Wasser – nützt alles nichts. Einfach die Blumenstiele schräg abschneiden und zusammen mit einem Säckchen Blumenfrisch in warmes Wasser geben. Die meisten Blumen mögen kein kaltes Wasser und keine Zugluft. Auch Obst in der Nachbarschaft vertragen sie nicht – Äpfel, Birnen, Kiwis und Co. sondern das Gas Ethylen ab und lassen Blumen schneller welken.

Oder warum nicht gleich richtige „Liebespflanzen“ verschenken? Bei „Waude Gardens“ findet Ihr eine große Auswahl davon. Verwurzelt im Aberglauben des Mittelalters versprechen die Liebespflanzen durch ihre Sinnlichkeit und den aphrodisierenden Duft Unterstützung in der Liebe. Lasst Euch dort von den Profis in die versteckten Botschaften dieser Pflanzen einweihen! So verspricht das Maiglöckchen mit seinem liebesanregenden Duft innige Liebe und einen glücklichen Neuanfang. Die Azalee gilt als Glückspflanze schlechthin und steigert die Sehnsucht nach einander. Besondere Kräfte wohnen der Schneerose inne. Sie vertreibt böse Geister, schützt so nicht nur Verliebte vor schlechten Einflüssen und sorgt für ein langes und erfülltes Leben. Pflegeleichte Grünpflanzen wie die Glücksfeder verhelfen zu Standhaftigkeit und sogar zu neuen Ideen in der Partnerschaft und ganz nebenbei zu dauerndem Wohlstand. Unter vielen anderen wäre da natürlich auch noch der sich fest klammernde Efeu, als uraltes Symbol der Treue und der Unsterblichkeit der Liebe …

Zu guter Letzt sollte man nicht alles oben Genannte zu genau nehmen, weil über herzlich überreichte Blumen und Pflanzen freut sich doch jeder –  und das nicht nur am Valentinstag … :)

 

Evelin Gander
Willkommen auf meinem Cityguide-Blog, den ich gemeinsam mit dem Team von dolomitenstadt.at gestalte. Ich bin Bergbäuerin und geprüfte Fremdenführerin, vor allem aber seit Jahren in Osttirol und die Dolomitenstadt verliebt.